Beitrag auf der Tagung „Politiklehre in der Sozialen Arbeit“ an der IU Hannover

Beitrag auf der Tagung „Politiklehre in der Sozialen Arbeit“ an der IU Hannover

Am 18. und 19. März 2026 fand die Tagung „Politiklehre in der Sozialen Arbeit“ von einigen Mitgliedern der Sektion Politik der DGSA an der IU in Hannover statt. Gemeinsam mit Matthias Kachel und Mina Mittertrainer war ich mit einem Workshop zu Visionen und Best Practice Beispielen für die Politiklehre vertreten. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden diskutierten wir dabei die Verortung der Lehre zu politischen Inhalten und politische Bildung im Studium der Sozialen Arbeit und reflektierten über die dabei gemachten Erfahrungen.

Zentral stellte sich dabei heraus, dass Kursteilnehmende die Relevanz der Inhalte für sich und ihre professionelle Tätigkeit sehen. Dazu müssen die Inhalte nahe an der Lebenswelt und der Profession ansetzen. Zudem diskutierten wir die Relevanz von Rahmenbedingungen, wie die regionale Verortung und Art der Hochschule, die gelebte Lehr- und Lernumgebung sowie die Hintergründe der Studierenden. Diese wirken sich auch auf die Motivation und Teilnahmebereitschaft von Studierenden aus. Ein dabei herausgearbeiteter konkreter Handlungsimpuls für Lehrende betrifft die Konzeption der individuellen Lehrveranstaltung. Die direkten und indirekten Lehrziele müssen demnach zum Unterrichtskonzept und dieses zum zu erbringenden Leistungsnachweis passen. Das mag keine „neue“ Erkenntnis sein, lenkt jedoch den Blick auf den direkten Einflussbereich der Lehrenden.